Wenn Ihr Kind den Förderschwerpunkt Hören hat, hat es Anrecht auf einen Nachteilsausgleich. Dieser Nachteilsausgleich ist nicht antragsgebunden, aber die Schulleitung entscheidet darüber.

Was bedeutet das?

Nach § 38 (Grundsatz der Sonderpädagogikverordnung) haben Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf Anspruch auf Herstellung von Chancengleichheit im Unterricht und bei der Leistungsüberprüfung.

Hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler haben z.B. ein Anrecht auf einen günstigen Sitzplatz in der Klasse, auf Zeitverlängerung bei Tests und Klassenarbeiten oder auf den Ersatz von mündlichen durch schriftliche Leistungen. Sie dürfen Hilfsmittel wie z. B. Wörterbücher benutzen.

Vergleichsarbeiten (VERA 3 und VERA 8) und zentrale Abschlussprüfungen (BOA / BBR und EBBR / MSA ) können ebenfalls mit einem Nachteilsausgleich der Senatsverwaltung für Bildung bearbeitet werden.

Auch der allgemeine Unterricht in der Inklusion sollte sich an dem Förderschwerpunkt Hören ausrichten.

Ein Nachteilsausgleich wird individuell für jede Schülerin / jeden Schüler erstellt.

Hier finden Sie das Formular für einen möglichen Nachteilsausgleich als PDF-Datei.

Hier finden Sie die Sonderpädagogikverordnung, Teil VIII Nachteilsausgleich.

(Wird gerade novelliert...)