Die Grundschule nimmt Erfahrungen der Kinder aus der vorschulischen Sozialisation auf und ermöglicht ihnen den Erwerb von Handlungskompetenz und sichert die Fähigkeit zum weiterführenden und selbstmotivierten Lernen. Die Stärkung der kommunikativen Ausdrucksmöglichkeiten in lautsprachlicher, schriftsprachlicher und gebärdensprachlicher Form stehen dabei im Mittelpunkt.

Verschiedene pädagogische Unterrichtsmethoden dienen dieser Zielstellung:

  • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit
  • Stuhlkreis
    Im Rahmen eines festen Rituals können Schüler und Lehrer Probleme und Neuigkeiten ansprechen sowie von Erlebnissen erzählen.
  • Frontalunterricht
    Hier findet ein lehrergesteuertes Unterrichtsgespräch statt zur Vermittlung eines Orientierungswissens zu einem Thema.
  • Wochenplan
    Die Schüler erhalten Aufgaben aus verschiedenen Lernbereichen, die sie zu festgelegten Zeiten innerhalb einer Woche in selbstgewählter Reihenfolge bearbeiten.
  • Freiarbeit
    Die Schüler wählen zu festgelegten Zeiten aus einem Angebot an Lernspielen und Aufgaben, die auf ihren Lernstand abgestimmt sind, frei aus und bearbeiten diese einzeln oder mit einem Partner.
  • Projektorientierter Unterricht
    Die Schüler arbeiten über einen festgelegten Zeitraum hinweg fächerübergreifend und in Gruppen an selbst gewählten Teilthemen zu einem Gesamtthema. Hierzu werden den Schülern Materialien und Informationen angeboten. Abschließend erfolgt eine Präsentation der Arbeitsergebnisse in Form von Schülervorträgen.
  • Altersübergreifendes Lernen
    Schüler unterschiedlicher Altersgruppen bearbeiten in Gruppen- oder Partnerarbeit ein Thema.
  • Stationenlernen
    Aufgaben zu verschiedenen Aspekten eines Themas werden von den Schülern einzeln oder in Kleingruppen in selbstgewählter Reihenfolge bearbeitet.
  • Lernbüfett
    Die Schüler können aus einem Angebot an Lernmaterialien zu einem Thema auswählen.
  • Lernen außerhalb der Schule
    Exkursionen, Ausflüge, Besuche, Klassenfahrten